Dieser von Ferdinand von Raesfeld geprägte Begriff beschreibt die jagdliche Verantwortung, Wildbestände nicht wahllos, sondern durch gezielte, fachgerechte Eingriffe zu regulieren. Ziel ist eine gesunde und dem Lebensraum angepasste Alters- und Sozialstruktur des Wildes. Es geht nicht um maximale Strecke, sondern um den Erhalt eines biologischen Gleichgewichts, bei dem das Wild als wertvoller Teil des Ökosystems Wald betrachtet wird.